Schöpfungs Epen

in allen Religionen der Welt kommen Schöpfungs Epen --Mythen vor....

Aber alle haben Gemeinsamkeiten.........

Am Anfang wurde war das Nichts, das Chaos,  in der Götterschlacht wurde die Welt , Erde erschaffen..Die Götter kamen auf die Erde und Herschten über die Erde...Die Menschen wurden erschaffen und Ihnen wurde die Zivilisation gebracht..Eine große Flut beendete das erste goldene Zeitalter der Menschheit....

 

 
90 % der Weltbevölkerung glauben an einen Gott. Fast alle Glaubensüberlieferungen sind uralt und schon seit Tausenden von Jahren in mündlicher Art und Weise weitergegeben worden. Hunderte überlieferte Epen aus allen Kulturen dieser Erde erzählen uns von der Schöpfung und der Entstehung Welt.
Und ich bringe es auf den Punkt. Alle Überlieferungen der Menschheitsgeschichte haben Parallelen und die gleichen Aussagen ohne das die Kulturen irgendwie mit einander Kontakt hatten. Sie berichten über die Götter aus dem Himmel, das Himmelreich, die Entstehung der Welt (Genesis, Schöpfung), die Zeitalter, die Erschaffung der Menschen, der Erbsünde, Unsterblichkeit, unbefleckte Empfängnis, die Sintflut, und die Apokalypse. So sagen uns die alten Überlieferungen das am Anfang der Dinge kein Oben und kein Unten war. Die Erde war wüst und leer. Den Anfang war das Wort. Das Wort, ein Ton, Vibration, eine Schwingung war bei den Göttern. Es kam aus dem Chaos, dem Nichts, dem All, Walhalla. Die Ur-Götter (Planeten) trugen Ihre Himmelsschlacht aus und ordneten die Gestirne. So entstand unser Sonnensystem, was praktisch dem Urknall entspricht. Die Götter kamen vom Himmel auf die Erde und machten die Erde urbar. Das heißt die Götter landeten auf der Erde und fingen an Tiere zu züchten und Ackerbau zu betreiben. Die Epen und die Ursprungsmythen wie auch die Kosmogonie (die Weltzeugung) bezeichnen Erklärungsmodelle zur Weltentstehung. Sie dienten den Urvölkern der Welt einen Sinn zu geben. Diese Erklärungsmodelle wurden mit Hilfe von Sinnbilder, Umschreibungen und Verkörperungen der bekannten Welt z.B. durch Tiere dargestellt. Die Germanen benutzten sogenannte Kenningar. Diese Kenningar sind gezielt eingesetzte Stilmittel die sachliche oder mythologische Geschehnisse und Anspielungen enthalten. Die Epen handeln von schaffenden Götter oder Helden. Diese Götter handelten und sprachen das Wort Gottes (Logos). Im hellenistischen Judentum bezeichnet logos das ewige Denken eines Gottes. Der göttliche Logos trete bei der Schöpfung aus Gott heraus. Es beschreibt das Entstehen der Welt durch Einwirken der göttlichen Kraft und findet sich in den Schöpfungsepen die Überlieferungen der verschiedenen Kulturen. So erzählt das Gilgamesh- Epos der Sumerer, wie auch der Etana Mythos die um 2600 v. Chr in Keilschrift auf Tontafeln geritzt wurden, eben von diesen Begebenheiten. Das Epos ist eine der ältesten schriftlichen Überlieferungen der Menschheit.
Es schildert uralte Erzählungen die zuvor über Generationen mündlich überliefert wurde. Enuma Elisch wird der babylonische Schöpfungs-Mythos genannt, der im 1300 v. Chr. in Keilschrift auf sieben Tontafeln niedergeschrieben wurde. Übersetzt bedeutet es „Als oben der Himmel noch nicht genannt war“. Es ist nicht nur der Name, sondern auch der Beginn des babylonischen Weltschöpfungsmythos.
Im Mythos wird geschildert, wie die Erde geschaffen wurde. Abzu (der Uranfängliche) und Tiamat (die sie alle gebar, dargestellt als ein Seeungeheuer) sind die ersten Daseinsformen, lange vor der Schöpfung. Es entstehen mehrere Götter, unter anderem Lachmu und Lachamu, über die außer den Namen jedoch nichts bekannt ist. Später werden Abzu und Tiamat in einem Götterkampf von den Göttern der neuen Generationen gestürzt. Das babylonische Weltbild beschreibt die Erde, die von den Weltmeeren umgeben ist, als Mittelpunkt des damaligen Weltbildes. Der Weltberg im Zentrum ist hohl und in diesem Hohlraum befindet sich die Unterwelt. Umhüllt ist das ganze von einer Himmelskugel, samt aller Gestirne, die von Götterhand gehalten wird.
Das Babylonische Weltbild entstand etwa 1500 v. Chr. lange nach den Sumerern, ist aber neben dem Sumerern, dem chinesischen I Ging und ägyptischen Kosmologien eine der ältesten überlieferten Versuche, Gestalt und Ursprung der Welt zu erklären und darzustellen. Die sumerische Überlieferung Prolog des Streitgespräches zwischen Himmel und Rohr berichtet, wie der Himmelsgott Anu die Erde begattet, die nach dem erfolgten Akt die Pflanzen hervorbringt. Das babylonische Bild vom Weltenei als das ursprüngliche Ganze basiert auf älteren sumerischen mündlichen Mythologien. In einem Urozean befindet sich ein Ei und teilt sich, alternativ ist da ein Seeungeheuer; oder aus einer Totalität trennen sich Himmel und Erde.
Der Gott Marduk zerteilte während des Urchaos, zu Zeiten, als „Himmel und Erde noch keine Namen hatten“ und die Urwasser noch miteinander vermischt waren, in einem Generationenkampf den welterschaffenden, weiblichen Drachen Tiamat.
Der Demiurg gewann gegen die Mächte des Chaos. Die Zerteilung erzeugte Erde und Himmel. Marduk entspricht der Sonne, die mit ihren Strahlen die Wolken des durch Tiamat personalisierten Meeres vertreibt. Auch die periodische Erneuerung der Natur in den Jahreszeiten ist hier schon eingeführt.
Später wird bei der Erschaffung des Menschengeschlechts dieses mythologische Modell wiederholt, bei dem ein Gott geopfert werden muss, damit eine neue Welt entsteht. Bis es in dem Drama zu Marduks Tat kommt, vollführt die Handlung komplizierte Erweiterungen. Am Ende gelingt es ihm, das durch Scharen von Ungeheuern aufgewühlte Chaos zur vollkommenen Ordnung zu bringen. Das Weltbild der Sumerer und Babylonier hängt sehr eng miteinander zusammen und eine Trennung fällt oft sehr schwer.
Der Ausdruck Weltbild wird häufig im Sinn von Weltanschauung, Weltansichtoder Weltsicht gegenüber dem Leben und Sein gebraucht. Dabei gibt es eine anthropologische Anschauung und eine Kosmologische. Es ist die Frage nach dem Sein der Welt, ihren Gesetzmäßigkeiten und ihrer Stellung im Kosmos. Das älteste uns derart überlieferte Weltbild ist das des Schamanismus des Paläolithikums, wie er sich in Höhlen- und Felsbildern, Bestattungen und Idolen präsentiert. Im Neolithikum findet eine massive Veränderung statt. Es entsteht das Priestertum und die Verehrung von Göttern.
Jagdszenen, Szenen mit Schiffen, Götter und Sternensymbole sind Uralte Symbole und alte Erinnerungen an Himmelsreisen.
 
Auf uralten Felszeichnungen finden sich häufig die selben Motive. Himmelsbarken/ Schiffe oder Radkreuz- Symbole. Das Radkreuz sowie die bestimmte Runen und Keilschriftsymbole sind der Vorläufer des Religiösen Kreuzes oder des Anchkreuz der Ägypter.
 
Symbole gelten als bildhafter Ausdruck von der Seele präexistenten Formen des Unbewußten [Creuzer],
Zeichen, die mit unbewußtem Inhalt gefüllt werden [Maier] in irgendeiner Weise ererbt [Jung, Freud u.a.], immer wieder neu aus dem individuellen Material geschaffen [Jones] rein geistigen Ursprungs [Burckhardt]. Der Symbolforscher Julius Schwabe hielt am Konzept der seelischen Urbilder fest, doch für ihn waren dies "kosmische Symbole". Er ging davon aus, dass die Urbilder einst bewusst waren und mit bestimmten Aspekten der Außenwelt - insbesondere des Kosmos und des Sternenhimmels - identisch. Diese Aspekte zu erkennen, bezeichnete er als wichtigste Aufgabe der Symbolforschung.
 
Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu der Frage, wann und wie Aspekte der Außenwelt denn zu Symbolen geworden sein können. Doch wurde die Frage so nie gestellt, denn diese Suche nach dem historischen Anfang musste sinnlos erscheinen, solange man von einem stets gleichen Himmel ausging.
Symbole haben jedoch durchaus einen historischen Anfang und sind Ergebnis eines historischen Prozesses.
Eine Theorie zur Entstehung von Symbolen besagt, dass unter einem stets gleichen Himmel keine Symbole entstanden wären. Sie stützt sich darauf, dass unser Planetensystem mehrfach ins Chaos geriet und die Erde von kosmischen Katastrophen durch andere Himmelskörper betroffen war, zuletzt noch in historischer Zeit.
Ein Vergleich der Mythologie und Ikonographie des Altertums mit alten und neuen Symbol-Lexika zeigt, dass die Symbole schon seit Jahrhunderten immer dieselben sind und seit ziemlich langer Zeit nichts Nennenswertes dazugekommen ist. Wieso sind Symbole so langlebig? Wie werden sie durch Sprache und Bilder und deren Gebrauch tradiert, wieso werden gerade sie immer wieder tradiert und wieso entstehen kaum neue Symbole?
Eine auffällige Sternenkonstellation, ein erregendes Ereignis, ein für die ganze Gemeinschaft bedeutsamer Gegenstand, ein 'Jahrhundert-Bild' .... wird noch nicht zum Symbol. Symbole sind mehr als Zeichen und Bilder. Was also muss geschehen, damit sich ein Symbol bildet? Wie entsteht ein Symbol?
In der Steinzeit begann die Symboldarstellung.
Haben die Steinzeitleute die Götter noch selbst erlebt ? Waren Sie Augenzeugen der Himmelschiffe oder
Himmelsbarken ?
 
 
 
 
Bei den Ägyptern und Wikingern finden wir später noch die selben Motive.
 
 
 
 
 
Später entwickelte sich die moderne Kosmologie. Sie ist die Lehre von der Welt und beschäftigt sich mit dem Ursprung, der Entwicklung und der grundlegenden Struktur des Universums und ist ein Teilgebiet sowohl der Physik als auch der Philosophie. Ihren Ursprung hat die Kosmologie im mythischen und religiösen Bereich. Aufzeichnungen von mythischen Kosmologien sind aus China (I Ging, Buch der Wandlungen), aus Babylon (Enuma Elish) und Griechenland (Theogonie des Hesiod) bekannt. Es gibt eine Vielzahl möglicher Theorien des Universums. Das Standard- oder Urknallmodell der Kosmologie ist die kosmologische Theorie, die viele beobachtete Phänomene beschreibt. Darin wird von einem unendlich heißen und dichten Frühzustand des Universums ausgegangen, dem sogenannten Urknall.
 
Es ist aber nur eine Theorie, genau wie die Religion.
 
So muss jeder selbst nach seinen Glauben entscheiden, wie letzten Endes die Welt entstanden ist und wer oder was die Schöpfung ist. Auf eine Schöpfung durch einen Schöpfer wird in Kulten und Religionen die Ursache für den Anbeginn der Welt (Erste Ursache) zurückgeführt.
Als Erste Ursache bezeichnet man in der Philosophie diejenige Substanz bzw. das Sein, auf das alles Seiende zurückgeht. Weil das nicht aus sich heraus Seiende, d. h. das Nicht-Notwendige (Kontingente) für seine Existenz stets einer Ursache bedarf, müsse es die erste Ursache geben, die absolut oder mit anderen Worten notwendig ist.
Theisten der Glaube an einen über alles herrschenden Schöpfergott argumentieren, dass diese Erste Ursache mit dem Absoluten, d. h. Gott zusammenfällt.
Im Mittelalter wurde das Thema ausgiebig neu behandelt. Im mittelalterlichen Mantegna-Tarot gibt es dazu eine Menge symbolischer Darstellungen.
 
Nach der transzendenten Auffassung (Anaxagoras, Heraklit) wird die zweckmäßige Ordnung der Welt durch das Wirken einer zwecksetzenden Weltkraft (Nous, Logos) hergestellt. Logos werden auch als das Wort Gottes benutzt.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.
Und das Wort ( Gott ) sprach : Es werde Licht ! Und es wurde Licht ! Der erste Tag.
 
Bei Platon durch die außerweltlichen Ideen; in der christlichen Theologie durch Gott oder die göttliche Vorsehung. Der Teleologie als Weltanschauung liegt die Annahme von entweder äußeren (transzendenten) oder inneren (immanenten) Zweckursachen zugrunde. Nach der transzendenten Auffassung (Anaxagoras, Heraklit) wird die zweckmäßige Ordnung der Welt durch das Wirken einer zwecksetzenden Weltkraft (Nous, Logos) hergestellt; bei Platon durch die außerweltlichen Ideen; in der christlichen Theologie durch Gott oder die göttliche Vorsehung. Die Welt wird aus dem Nichts oder Chaos erschaffen.
Konzeptionen der Erschaffung der Welt aus einem präexistenten Nichts oder Chaos gibt es in verschiedenen Religionen.
Diese kosmogonischen Mythen setzten stets eine eigenständige personifizierte Macht (Gott) als Erklärungsgrund an, die aus eigenem Antrieb die Welt kreiert habe. Ein Schöpfungsmythos ist somit eine zumeist theologische oder religiöse Erklärung zur Entstehung der Welt, des Universums oder des Ursprungs des Menschen.
Die Naturwissenschaften setzen der Vorstellung einer Schöpfung des Kosmos die Theorie einer Entstehung des Kosmos auf Grund physikalischer Prinzipien entgegen. Der Begriff Schöpfung wird daher auch bewusst eingesetzt um auf einen religiösen Hintergrund zu verweisen, etwa in der Rede von der Bewahrung der Schöpfung. Die Welt wird aus dem Nichts oder Chaos erschaffen. Auch Mythen über die Urmaterie in Form eines amorphen Dampfes, eines Welten Ei oder des Konzeptes einer urzeitlichen Formlosigkeit Hun Dun finden sich in den überlieferten Mythologien. Die Weltschöpfungsmythen aus China zeigen im Unterschied zu Mythen aus anderen Kulturkreisen weder einen allmächtigen Schöpfer noch einen solchen göttlichen Willen. Viele dieser Mythen existieren in verschiedenen Versionen, z. B. der Mythos von der Trennung von Himmel und Erde. In der frühesten Version befiehlt der Himmelsgott Zhuan Xu seinen beiden Enkeln Chong und Li für immer den Himmel zu stützen und die Erde nach unten zu drücken, damit der Kosmos nicht ins Chaos zurückkehrt. Die chinesischen Götter Nüwa und Fuxi werden mit einem Schlangen- oder Fischschwanz dargestellt. Beide zusammen gelten als „Erfinder“ der Ehe. Sie waren ursprünglich die einzigen Wesen und wollten nicht heiraten, weil sie keinen Inzest begehen wollten, aber ein Orakel mit zwei Rauchwolken, die sich in der Luft vereinten, sahen sie als Zeichen, dass sie einander heiraten sollten.
Als der Kosmos noch ungeordnet war, hatten Himmel und Erde ihre Plätze noch nicht eingenommen, die Himmelsrichtungen waren vertauscht, überall loderte Feuer, und zugleich hatte die Flut das Land überspült. Nüwa schmolz Gestein, um den Himmel zu flicken. Aus den vier Füßen der Schildkröte formte sie die vier Himmelsrichtungen, mit der Asche von Schilf dämmte sie die Fluten ein und um die Ordnung auf dem Land herzustellen, tötete sie den Schwarzen Drachen. Nüwa reparierte auch einen der Pfeiler, die den Himmel hielten, welcher bei einem Kampf der Götter zerbrochen war. Da die Reparatur nicht ganz gelang, ist eine der Himmelssäulen niedriger. Dies hat zur Folge, dass die chinesischen Flüsse vorwiegend nach Südosten fließen.
In einem alten Sintflutmythos treten die beiden als Geschwisterpaar auf, von dem die Menschheit in der erneuerten Welt abstammt.
 
In der traditionellen Mythologie wurde dann eine spätere Version zum orthodoxen Schöpfungsmythos. Ein Mythos wird nach griechischem Vorbild zumeist als Dichtung verstanden. Die griechische Dichtung wurde zwar gründlich beschrieben und analysiert, dennoch fehlt die Kenntnis des lebendigen Mythos als religiös-kultische Praxis. Somit wird es schwierig, die zugrunde liegenden Wertmaßstäbe richtig einzuschätzen. Aufgrund der neueren Mythosforschung besteht die einhellige Meinung, dass die ältesten Kultur- und Bewusstseinsformen mythischer Art waren, indem die Menschen davon überzeugt waren, dass alles, was geschieht - innerhalb oder außerhalb des Menschen - durch Gottheiten bewirkt wird. Die Geschichten ihrer Wirksamkeit, die der Philosoph und Mythosforscher Kurt Hübner auch als "archai" bezeichnet, wurden im Rhythmus der jahreszeitlichen Ereignisse mündlich überliefert, so dass das damit verbundene zyklische Zeitbewusstsein als kennzeichnend für ein mythisches Bewusstsein angenommen werden kann.Dieses zyklische Zeitbewusstsein ist bei den indigenen Völkern durchaus noch deutlicher ausgeprägt, als es für die Menschen der Industrienationen gilt, bei denen es freilich auch noch nachweisbar ist.
Die indigenen Völker haben sich den religiösen und kulturellen Vereinnahmungen durch die sogenannten Weltreligionen oder imperialistischen Ideologien bis heute entziehen können, so dass sich in ihnen ein eigener Weg aus den einstmals mythischen Bewusstseinsformen entwickeln konnte. Dadurch sind die Kulturen der indigenen Völker von hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung insbesondere für einen gemeinsamen Weg der Menschheit in die Zukunft.
 
Nach einer Geschichte des Orpheus war am Anfang die Nacht Nyx, ein Vogel mit schwarzen Flügeln. Aus dessen vom Wind befruchteten Ei entsteigt der Liebesgott Eros mit goldenen Flügeln. Das Ei lag noch im Chaos, leerer Raum, umgeben von Nacht und Finsternis, der Erebos. Die Geschichte hat Varianten: im Ei lagen Okeanos, ein Flussgott und bei Homer Ursprung der Götter, und die Göttin Thetys. Von diesen Urgöttern entstammen 3000 Söhne, die Flüsse, und ebenso viele Töchter. Bei Hesiod sind es später 40 Töchter, darunter Aphrodite, die Liebesgöttin, die auch als Tochter des Kronos oder älteste Moira gilt. Die Verzweigungen sind zahllos, es gibt auch weitere Ursprungsgeschichten.
Zuerst war das Chaos da. Nach der Erzählung von Hesiod entstand danach die Erdmutter Gaia, die Uranos gebar, den Himmel über ihr, Pontos, das Meer und Eros. Himmel und Erde zeugten Riesen, drei einäugige Kyklopen und ein Dutzend Titanen, deren jüngster Kronos war, dessen Schwester und Gemahlin, die Titanin Rhea, Göttervater Zeus gebar.
Ein Sohn des Titanen Lapetos ist der Riese Atlas. Bei den Hesperiden im fernen Westen trägt er nach der Trennung von Himmel und Erde die Himmelskuppel auf seinen Schultern
 
Issac Newton meint dazu. Mythen sind wahr.
 
Aus den Erzählungen über den Ursprung der Welt, das Werden der Dinge, von Menschen und Tieren ergibt sich im Zusammenhang die Geschichte der eigenen Gesellschaft. Im Anfang war stets ein ungeschiedenes Ganzes, ein Urstoff oder ein Urwesen, im simpelsten Fall ein Ei, das zerbricht und sich in Himmel und Erde teilt. Nach diesem Urzustand ist die Welt nicht mehr vollkommen, aber das, was sich teilt, ergibt etwas Geordnetes.
Nun folgt die Zeit der Ahnen. Deren Ursprungsmythen berichten aus einer Urzeit abgetrennt von der eigenen Zeit und von Mächten, die von außerhalb der eigenen Welt wirken. Daher rührt der besondere Respekt, den die „Heiligen Geschichten“ aus dem „paradiesischen Zeitalter“ genießen. Es gibt auch Mythen von einer periodisch wiederkehrenden Schöpfung aus dem Urzustand, der Traumzeit, die begründen, dass die Gesellschaft immer aufs Neue weiterleben kann. Die Kosmogonie der Welt wiederholt sich bei der Menschwerdung. Die in der Urzeit noch auf der Erde wandernden Heroen brachten den Menschen alle Kulturtechniken einschließlich der sozialen und religiösen Rituale bei. Diese Vorfahren aus dem Paradies zogen sich nicht ganz zurück, sondern nehmen noch gelegentlich von außerhalb Einfluss.
Es gibt rituelle Orgien, in denen für kurze Zeit gesellschaftliche Verbote aufgehoben sind, die durch das Prinzip der Wiederholung an die glückliche Welt der Ahnen erinnern. In der zur Wintersonnenwende gefeierten Fastnacht steckt noch dieser Kern.
 
Ein Schöpfungsmythos ist somit eine zumeist theologische oder religiöse Erklärung zur Entstehung der Welt, des Universums oder des Ursprungs des Menschen.
 
Daher sind die Mythen für die Geschichte und den Menschen so wichtig und sollten von der Wissenschaft mehr Beachtung finden.
 
 
 
Das Gilgamesch Epos in Keilschrift ist der älteste schriftliche Schöpfungs- Epos. Gillgamesch selbst war nur ein sterblicher Herrscher und Halbgott, der aber unvorstellbares vollbrachte. Er war der erste Held der Erde. Er wurde durch Jungfernzeugung
(auch Jesus) von Ninsun, König Enmerkars einziger Tochter, geboren und wie Moses im Fluss ausgesetzt. Er rettete die Göttin Innana vor dem Drachen dem Zu. Er suchte die Unsterblichkeit die aber den Göttern gehörte, ähnlich dem späterem Alexander dem Großen. Er wusste viele Geheimnisse wie die der Weltschöpfung und auch von der vorzeitlichen Sintflut. Die Stadt Uruk wurde von ihm erbaut und war mit 20 km langen, ca. 9 m dicke Mauern umzogen und damals eine der ersten mächtigen Stadtstaaten. Dieser Epos ist inzwischen wissenschaftlich und historisch belegt.
 
Die gleichen Schöpfungs- Mythen erzählen uns auch andere Überlieferungen wie die Edda, eine Glaubensüberlieferung der alten Germanen. So ist die Runenschrift der Germanen um einiges älter als angenommen. So kommen auf Kreta 7.000 Jahre alte Runenschriftzeichen vor. Bei den überlieferten germanischen Mythen ist zwar eine umfassende Konzeption vorhanden, diese stammt jedoch von christlichen Historikern aus dem 13. Jahrhundert und damit 200 Jahre nach Einführung des Christentums in Skandinavien. Aus der vorhergehenden Zeit, als die Mythen der verschiedenen germanischen Völker noch lebendig waren, liegen bis auf einige kurze Runentexte keine eigenen schriftlichen Quellen vor. Wichtigste Überlieferung ist die Snorra-Edda, eine Handschrift von 1270, die mythologische Texte aus dem 10. bis 12. Jahrhundert versammelt und thematisch ordnet. Die in vorchristlicher Zeit mündlich tradierten Mythen liegen somit nur aus der Erinnerung und in mindestens zweifacher Brechung vor. Der Herausgeber Snorri Sturluson gewichtete die Götterwelt und bezog sie auf den dominierenden Gottvater Odin, einen der 12 die Welt beherrschenden Asen. Wichtigstes Thema in mehreren Edda-Gedichten ist die Kosmogonie. Der Weltenbaum findet auch hier seine Entsprechung, ebenso die Sintflut und die Zerstückelung des Urriesen, aus dessen Körperteilen die Welt entsteht (wie in vielen asiatischen Hochkulturen. Der älteste Urzeitriese war (in der Völuspá) Ymir: Urzeit war es, | Da Ymir hauste. | Nicht Sand war noch See, | Noch salzige Woge, | Nur gähnender Abgrund | Und Gras nirgends. (In Karl Simrocks Übersetzung) Ymir war aus der Vermischung zweier Elemente entstanden. Eiswasser aus dem Norden vereinigte sich mit Feuerstrahlen aus dem Süden. Von Ymir stammen später die Riesen, Menschen und Götter ab. Aus geschmolzenem Eis entstand neben Ymir die Urkuh Audhumbla, die ihm Nahrung gab und so zur Lebensspenderin und zu einem Fruchtbarkeitssymbol wurde. Aus ihrem Euter flossen vier Milchströme, sich selbst ernährte sie von Salz, das in den Eisblöcken enthalten war. Es geschah, dass beim Lecken des Eises ein menschliches Wesen namens Buri zum Vorschein kam. Buri gebar einen Sohn, Bör, aus dessen Verbindung mit der Eisriesin Bestla, die von Ymir abstammte, die drei Götter Odin, Vili und hervorgingen. Aus dem Schweiß von Ymirs linker Achselhöhle bildeten sich ein Mann und eine Frau, die erste Generation der Eisriesen. Sie waren älter als die von Buri abstammenden Götter und bedrohten ständig deren Herrschaft. Die Söhne Börs (anderswo sind es die drei Götter selbst) töteten den Riesen Ymir. Aus den Teilen seines Körpers entstand die Welt: Aus dem Blut wurde das Meer, aus seinem Fleisch die Erde, die Knochen wurden zu Bergen, die Hirnschale wurde zum Himmel, der von vier Zwergen gestützt werden musste. Durch die schmerzvolle Tat wurde der Übergang von der Urwelt in die Menschenwelt vollzogen, die nun eingerichtet werden konnte. Auf dem gespannten Himmelsgewölbe bildeten sich aus Sonnenfunken die Sterne, und die Götter legten den Rhythmus von Nacht auf Tag fest.
 
 
Weitere uralte Überlieferungen finden sich in den Ideogrammschriften, das Popul Puh der Maya, die Veden- Epen in Saskrit der Devanagarischrift der Inder um 1700 v. Chr., das Buch der Hopi Indianer, das Shuking- Epos des alten China, das Totenbuch der Ägypter, die Avesta der Parsen und der islamische Koran oder die jüdische Tora. Und so könnte man das Ganze beliebig fortführen.
 
 
 
 
 
 
 
Diese Urkunden wurden aber über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende zuvor mündlich überliefert. So können eben diese Glaubensvorstellungen schon viele Tausende Jahre alt sein.
 
Die Veden Texte wurden mit großer Genauigkeit mündlich überliefert. Das Wissen durfte ursprünglich nur an „zweimalgeborene“ Menschen (Dvijas) weitergegeben werden und wurde als brahmanisches Geheimwissen betrachtet. Noch bis in die Moderne blieben die Brahmanen skeptisch gegenüber dem Buchdruck von vedischen Texten. Auch heute noch gibt es Brahmanen, die Veden auswendig beherrschen.
 
Die Tora der Juden berichtet nur kurz von der Schöpfung. Die Elohim, die Götter des alten Testament der Hebräer zählt die Götter aber übersetzt in Mehrzahl, im Plural auf. Also nicht mein lieber Gott sondern meine lieben Götter. Und so kennen viele Kulturen nicht nur einen sondern eine Vielzahl von Göttern.
 
Die sumerische Überlieferung berichtet, wie der Himmelsgott Anu die Erde begattet, die nach dem erfolgten Akt die Pflanzen hervorbringt.
Das babylonische Bild vom Weltenei als das ursprüngliche Ganze basiert auf älteren sumerischen Mythologien. In einem Urozean befindet sich ein Ei und teilt sich, alternativ ist da ein Seeungeheuer und trennt Himmel und Erde.
 
In der Mythologie der Maori Neuseelands sind die Gottheiten Rangi und Papa das ursprüngliche Paar und erscheinen in der Schöpfungsgeschichte der Māori als die Begründer der Welt.
Entgegen der wohl naheliegenden Vermutung ist Papa die göttliche Mutter und Rangi der göttliche Vater.
 
Der japanische Anfangsmythos ist in den frühesten japanischen Chroniken Kojiki und Nihonshoki festgehalten und besitzt chinesische Wurzeln, die auf die Einführung der chinesischen Kultur wie auch auf Einwanderer zurückgehen. Dem Nihonshoki gemäß war die Welt anfangs ein Chaos in Gestalt eines Eies, in dem Himmel und Erde (bzw. Yin und Yang) noch nicht getrennt voneinander existierten. Es gab sechs Generationen von sehr unbestimmt beschriebenen Urgöttern und erst mit der Siebenten Generation, dem Geschwisterpaar Izanagi und Izanami, setzt die eigentliche mythologische Erzählung ein.
Izanagi und Izanami steigen aus dem Himmelsgefilde Takamanohara herab und erschaffen das Festland aus dem uranfänglichen Chaos, indem sie, auf der Schwebebrücke des Himmels stehend, die himmlische Juwelenlanze in das Meer tauchen und darin herumrühren.
Ähnlich wie Orpheus steigt Izanagi ins Reich der Toten, Yomi, hinab, um seine Schwester/Gemahlin zu suchen. Als er dort ankommt, hat diese schon Speise zu sich genommen, daher lassen die Götter der Unterwelt Izanami nicht mehr frei. Entgegen Izanamis ausdrücklichen Wunsch wird Izanagi ihrer ansichtig, nachdem er einen Zahn aus seinem Kamm als Fackel entzündet: Izanamis Körper ist voller Würmer und acht Donnergötter hausen in ihr. Izanagi flieht vor Entsetzen. Aber Izanami, selbst zum Dämon geworden, verfolgt ihn, bis Izanagi den Eingang zur Unterwelt mit einem Felsen verstopft. Izanami schwört daraufhin, täglich tausend Menschen in die Unterwelt zu holen, worauf Izanagi schwört, täglich tausend fünfhundert Gebärhütten zu errichten. Dann reinigt er sich im Wasser eines Flusses. Aus diesem Reinigungsakt entstehen die Sonnengöttin Amaterasu, der Sturmgott Susanoo und der Mondgott Tsukiyomi.
Izanagi zieht sich in eine Art himmlisches Ausgedinge zurück und Amaterasu übernimmt die Herrschaft über die Götter. Damit sind die Grundbedingungen der Weltentstehung abgeschlossen.
 
Bei den Chinesen ist Pangu das erste Lebewesen auf der Erde. Vor der Existenz der Welt gab es nur eine eiförmige Urmasse und das kosmische Prinzip Yin und Yang (zwei sich ergänzende Pole, die sowohl Ursprung als auch das Wesen aller Dinge sind). Aus Yin und Yang entstand Pangu. In der traditionellen Mythologie wurde dann eine spätere Version zum orthodoxen Schöpfungsmythos: Die Urmaterie hatte die Gestalt eines Hühnereies und teilte sich nach 18.000 Jahren in Himmel und Erde. Das Yang stieg auf und wurde der Himmel und das Yin fiel hinab und wurde zur Erde. Zwischen Himmel und Erde wurde daraufhin der Halbgott Pangu geboren. Nach neun Metamorphosen wurde er so göttlich und weise wie Himmel und Erde. Nach 18.000 Jahren bildeten dann diese drei die Trinität von Himmel, Erde, Mensch, woraus später die drei Herrscher hervorgingen.
Die ältesten der Kulturbringer sind die drei Erhabenen (San Huang) Fu Xi, Nü Gua und Shennong, die als Gründer der Kultur betrachtet werden. Ihnen folgen die chinesischen Urkaiser, von denen Huangdi, der gelbe Kaiser als der Wichtigste gilt. Huangdi war auch eine der höchsten Gottheiten im Daoismus. Auch einige daoistische Gottheiten wie Xiwangmu lassen sich bereits für die Shang-Zeit nachweisen.
Eine Gestalt, die in vielen Werken erwähnt wird, ist Yi der Bogenschütze, der mit seinen Pfeilen 9 der 10 unheilbringenden Sonnen zerschoss. Seine Gattin war die Mutter der 10 Monde und diese stahl ihm das Elixier der Unsterblichkeit, das ihm Xiwangmu, die Göttin der Unsterblichkeit anvertraut hatte, und floh auf den Mond wo sie blieb. Ein anderer zentraler Mythos ist der des Kaisers Yu der Große, des mythischen Begründers der Xia-Dynastie, der die große Flut besiegte. Dieser Heldenmythos ähnelt den Mythen von der Sintflut und wird auch in anderen Versionen erzählt.
Neben den weisen Herrschern und Helden erscheinen in der chinesischen Mythologie auch eine Fülle von Ungeheuern und Unheilstiftern, die Weltordnung bedrohen und Krieg, Dürre und Chaos bringen, so
z. B. die Figur des Antihelden und Betrügers Gun.
 
Pangu trennt also als Säule den Himmel von der Erde. Seine Gestalt wird als zwergenhaft überliefert. Nach seinem Tod bildete sein Körper das Universum: Aus dem linken Auge wurde die Sonne, aus dem rechten der Mond. Seine Haare wurden zu den Sternen und sein restlicher Körper bildete die Erde. Aus seinem Odem wiederum entstand der Wind.
 
Zum asiatischen und auch afrikanischen Mythenbestand gehört, dass die Trennung von Himmel und Erde unumkehrbar gemacht werden muss, indem das beide verbindende Seil zerschnitten wird. Dass die Welt erst mit dem Tod von Pangu entstehen kann, erklärt eine Fortsetzung des Mythos, die Pangu nach der Trennung von Himmel und Erde zwischen beiden eingeklemmt schildert, er also wie das kosmische Seil eine Verbindung bildete, die erst zertrennt werden musste, bevor die Welt Bestand haben kann.
Aus der Vorstellung von Pangu, wie er aufrecht steht und Himmel und Erde voneinander fern hält, entwickelte sich das Strukturmodell der Welt mit einem gewölbten, runden und sich drehenden Himmel, der von vier Säulen getragen wird, die auf der quadratischen und unbeweglichen Erde ruhen.
 
 
Eine in verschiedenen Kulturen verbreitete Vorstellung des Ursprungs der Welt stellt das urtümliche Universum als Ei dar, das in seiner Schale die Fähigkeit zur Erschaffung aller Dinge enthält. Üblicherweise findet dann ein Ereignis statt, das Veränderungen und Entwicklungen bewirkt. Bei den westafrikanischen Dogon erschütterte der Schöpfergott Amma das kosmische Ei und ließ so Götter der Ordnung und des Chaos frei. Die Vorstellung eines göttlichen Handwerkers oder Zimmerers ist in Afrika weit verbreitet.
In mehreren Kulturen haben Elternwesen die Welt erschaffen. Im Schöpfungsmythos der Maori zum Beispiel begann die Welt, als der Himmelsvater und die Erdmutter Rangi und Papa durch ihre Söhne getrennt wurden. Bei den Azteken bestand die Schöpfung darin, dass Ometecutli sich in seine männlichen und weiblichen Teile, Ometeotl und Omecihuatl, trennte. Eine Variante des dualen Schöpfungsmythos findet sich im antiken Griechenland; hier waren die Erdmutter Gaia und der männliche Himmelsgott Uranos die ersten beiden Götter. Der Schöpfungsmythos eines ersten Götterpaares fand sich außerdem in der japanischen Mythologie mit der Überlieferung von Izanagi und Izanami, sowie in allen Kulturen von Ozeanien. In einigen Vorstellungen wurde die Welt – teils auch die Götter – geschaffen, indem ein Lebewesen geopfert wurde. In der nordischen Religion etwa schlachteten die drei Schöpfergötter den Urzeitriesen Ymir, dessen Organe zu Teilen der Welt wurden. Ähnliches wird in einer vedischen Hymne von Purusha und in der chinesischen Mythologie von Pangu berichtet
 
In manchen Mythen wird wiederum die Erde von acht Säulen von unten gehalten. Der Himmel ist in neun übereinander liegende Bezirke geschichtet, die durch von Tigern und Panthern bewachte Pforten getrennt sind.
Am Rand der Welt dehnt sich das Nichts.
Diese geordnete Welt sieht ähnlich aus wie ein mit einem Baldachin überdachter Leiterwagen.
Die Erde wird zum Boden des Wagens, der Mensch in diesem Zeremonialwagen bewegt sich über die Erde und gleicht der Sonne, die in einem Sonnenwagen ihre Bahn am Himmel zieht. Ähnlich vergöttlicht wurden Rathas, die indischen Tempelwagen.
Ratha Sanskrit, deutsch „Wagen“ ist die Bezeichnung für den indischen Tempelwagen, für frühe südindische Monolith-Tempel in Mahabalipuram und für eine Form des nordindischen Tempelturms, der je nach der Anzahl seiner Vorsprünge als Triratha (drei), Pancharatha (fünf) usw. bezeichnet wird.
 
 
Surya auf dem Sonnenwagen mit sieben Pferden, in zwei seiner vier Hände trägt er die Attribute Keule und Muschel. Abb. links: Der Windgott Vayu als Lenker auf seinem Luftfahrzeug (Vayu-Ratha), das von zwei Antilopen, Symbole für Luft und Lebenshauch, gezogen wird. Vayu hält zwei Flaggen in den Händen als Zeichen für Wind. Dahinter üblicherweise Agni, der vedische Feuergott und oberste Opferpriester.
 
Von den vier Säulen erlangte eine besondere Bedeutung. Die Säule Pou-chou im Nordwesten der Welt wurde bei einem Angriff vom Wind bringenden Dämon Gong Gong (Kung Kung) erschüttert. Als Folge brach eine Sintflut herein. Die zweite Phase der Schöpfung begann erneut mit Ordnung schaffen, nachdem sich mit der Sintflut das uranfängliche Chaos wiederholt hatte. Die Göttin mit dem Schlangenleib Nüwa musste die überflutete und zusammengestürzte Welt wieder ordnen. Die Flut dämmte sie mit Schilfasche ein und die vier den Himmel tragenden Säulen stellte sie auf den vier Füßen auf, die sie der Schildkröte abgeschnitten hatte. Es folgte die Erschaffung der Lebewesen. Die ersten Menschen wurden von Nüwa aus gelbem Lehm geformt.
 
Abbildung 8 Rathas, indischer Tempelwagen
 
Die Schöpfungsmythen der finno-ugrischen Völker weichen in der Ausgestaltung voneinander ab und haben keine gemeinsame Konzeption entwickelt.
 
Allein der estnische Schöpfungsmythos wurde in 150 Variationen aufgezeichnet. Dennoch stehen aus anderen Weltgegenden bekannte (und oben erwähnte) Symbolbilder in Osteuropa und Nordasien im Mittelpunkt der mythologischen Ordnung:
 
Das kosmische Ei, der Weltenbaum, den Himmel tragende Säulen, und die Trennung von Himmel und Erde.
Das Weltenei ist in unterschiedlichen Schöpfungssagen das Ei, aus dem die Welt in Gestalt eines Allgottes hervorgegangen ist. Es taucht in den Weltentstehungslegenden der Inder, Perser, Ägypter, Griechen und anderer Völker auf und gehört offenbar zum allgemeinmenschlichen Mythenschatz. Das Bild stammt aus dem Mithraskult und zeigt Mithras in der Erscheinungsform des orphischen Phanes.
Geflügelt und schlangenumwunden, umgeben von den zwölf Sternbildern des Tierkreises und den aus den vier Himmelsrichtungen blasenden Winden steht er zwischen der unteren und der oberen Hälfte des Welteneies. In der Rechten hält er den herrschaftlichen Donnerkeil, in der Linken die Weltachse.
 
Die Schaffung der Erde scheint in den finno-ugrischen Mythen überall bereits als vorhanden vorausgesetzt, sonst könnte nicht als Erstes ein Adlerweibchen über das Wasser fliegen, auf der Suche nach einem trockenen Ort, um seine Eier abzulegen.
 
Die indische Mythologie sagt uns. In Urzeiten hatte der alte Schöpfergott und Vater der Kreaturen Kashyapa, der „alte Schildkröten-Mann“, einmal zwei Ehefrauen: Vinata, den Himmel, und Kadru, die Erde. Kadru gebar eine Vielzahl von Eiern, aus denen die verschiedensten Arten von Nagas schlüpften. Vinata jedoch legte nur drei Eier.
Hier sind es wieder die Himmelseier.
Eifersüchtig auf Kadru und ihre zahlreichen Nachkommen zerbrach sie das erste Ei. Das Wesen im Ei hatte jedoch noch keine Gestalt angenommen: es entstand der Blitz. Das zweite Ei enthielt einen strahlenden Jugendlichen. Ebenfalls eine Frühgeburt hatte er keine Beine. Es war Aruna, die Morgen-Dämmerung, der Wagenlenker des Sonnengottes Surya. Arun war nicht so begeistert von seiner Behinderung, er verfluchte seine Mutter und machte sie so zur Sklavin ihrer Rivalin, der Schlangen-Mutter Kadru.
Als das dritte Ei ausgebrütet war, schlüpfte der mächtige Garuda heraus. Er verlangte sofort, seine Mutter freizulassen. Die Nagas jedoch verlangten als Gegenleistung das Unsterblichkeits-Elixir Amrita, welches Garuda daraufhin von den Göttern stehlen musste.
So erklärt sich die ewige Feindschaft zwischen den Nagas und dem Garuda.
 
Das indische Gesetzbuch des Manu beginnt, bevor die sozialen Verhaltensregeln für die vier Lebensstadien des Menschen dargelegt werden, mit der Beschreibung der Weltschöpfung. Die Welt war zu Anfang eine ruhende, undifferenzierte Finsternis, aus der eine sich selbst erschaffende Urkraft hervortrat. Zunächst erzeugte diese das Wasser und aus dem Samen, der ins Wasser fiel, entstand ein goldenes Ei. Aus dem Ei gebar diese Kraft sich selbst als Schöpfergott Brahma. Nachdem er ein Jahr lang nichts tuend in diesem Ei gewohnt hatte, teilte er es durch seine Willenskraft in zwei Hälften, schuf daraus Himmel, Erde und in der Mitte Luft, die acht Weltgegenden, den Ozean und die Menschen, die zu Anbeginn bereits in die vier Kasten eingeteilt waren. Damit sind die beiden wichtigsten Strukturen für die Menschen vorgegeben: die geografische Ortsbestimmung in der Welt und die hierarchische Eingliederung in die Gesellschaft.
Urprinzip ist die Einheit ohne Dualität. Vishnu liegt unbeweglich auf der Weltenschlange Ananta-Shesha am Grund des Ozeans und bewacht die Schöpfung. Wie Vishnu am Grund des Ozeans zur Schildkröte wird, als Basis für die Weltenachse, den Berg Mandara, der in Kreisbewegung versetzt die übrigen Dinge und Wesen der Schöpfung entstehen lässt.
 
Es folgt die Erschaffung des Menschen, die als Übergang aus dem Urzustand in einem der ältesten kosmogonischen Mythen im Rigvedageschildert wird. Die Götter opferten den Urmenschen Purusha – was einfach „Mensch“ bedeutet, der mit seinen tausend Köpfen und tausend Beinen so groß war, dass er die ganze Erde umschlossen hielt. Ähnlich riesig stellt man sich auch die Weltenschlange vor.
Der Mythos von beiden gelangte bis in die nordische Mythologie Skandinaviens, letztere als riesige Midgardschlange, der Urriese findet sich im Norden als Ymir wieder und als Gayomard in der mittelpersischen Schöpfungsgeschichte Bundahischn der Zoroaster.
Aus dem Opfer des Urmenschen entstand die Menschenwelt: die Tiere, der Mond, die Sonne aus seinen Augen, die Luft aus seinem Nabel, aus seinem Kopf der Himmel, aus den Füßen die Erde, und zur Ordnung für die Menschen entstanden gleich die vier verschiedenen Kasten. Durch dieses Opfer konnten die Götter in den Himmel gelangen.
 
Ein Beispiel für die Zweiteilung eines Urwesens oder Urmeeres, der Trennung von Himmel und Erde ist die Überlieferungen aus Babylonien.
Das Enuma Elish berichtet wie der Gott Marduk im Kampf gegen Tiamat die Welt zerteilte. Zu der Zeit war Urchaos und das Urwasser war noch miteinander vermischt. Die Zerteilung erzeugte Erde und Himmel. Marduk entspricht der Sonne und gewinnt gegen Tiamat.
 
Eines der ägyptischen Schöpfungsmythen stammt aus Heliopolis. Am Anfang war kein Nichts, sondern es existierte ein formloses Chaos als Urwasser. Die heliopolitanische Kosmogenie der weltlichen Schöpfung versteht Atum als Lichtgott, der als Sonne während seines ersten Sonnenaufgangs das irdische Leben noch in sich trug. Aus ihm heraus entstanden durch Trennung die göttlichen zwei Geschlechter Schu, Gott der Luft, und Tefnut, Göttin des Feuers. Im Glauben der Altägypter waren das Diesseits und Jenseits (Duat) auch die Schöpfung von Atum. Doch während Re in Heliopolis die Sonne des Tages war, wurde Atum bei Sonnenuntergang und in der Nacht als abendliche Erscheinungsform des universellen Sonnengottes verehrt.
 
 
 
Zur selben Zeit wie der ägyptische Mythos des aus dem Meer entstandenen Urbergs ist die Vorstellung vom Weltenberg und der Insel, die sich inmitten des Chaos bildet, bei den Sumerern im Zweistromland entstanden und wurde dort im Architektursymbol der Zikkurat nachgebaut. Eine solche Zikkurat, die Himmel und Erde als kosmisches Ganzes darstellt, war wohl auch der Turmbau zu Babel. In ganz Asien gibt es den Mythos vom Weltenberg. Mit der Besteigung des heiligen Berges nähert man sich nicht nur dem Mittelpunkt der Welt, sondern auch dem Ausgangspunkt der Schöpfung. Die steilen Stufen nach oben führen über hohe Terrassen in verschiedene Stockwerke des Himmels.
 
Es folgt die Erschaffung des Menschen, die als Übergang aus dem Urzustand in einem der ältesten kosmogonischen Mythen im Rigvedageschildert wird. Die Götter opferten den Urmenschen Purusha – was einfach „Mensch“ bedeutet, der mit seinen tausend Köpfen und tausend Beinen so groß war, dass er die ganze Erde umschlossen hielt.
Ähnlich riesig stellt man sich auch die Weltenschlange vor. Der Mythos von beiden gelangte bis in die nordische Mythologie, letztere als riesige Midgardschlange, der Urriese findet sich im Norden als Ymir wieder und als Gayomard in der mittelpersischen Schöpfungsgeschichte Bundahischn der Zoroaster. Aus dem Opfer des Urmenschen entstand die Menschenwelt. Später sind die Götter wieder in den Himmel gelangt. Der einfache Erdhügel als frühes indisches Totenmal erfuhr durch Buddha eine Wandlung zum Symbol der Erleuchtung. Erste buddhistische Stupas waren Erdhügel, später halbkugelförmige Steinmale und Abbild des Himmelsgewölbes.
Genauso wie viele andere Hügelbauten und Megalithenbauten.
 
So gab es verschiedene Zeitalter.
 
Die ersten Hochkulturen entstanden.
Hochkulturen zeichneten sich aus durch Städtebau, geplante Landwirtschaft, Schrifttum, Arbeitsteilung, Militär, Religion und Kalenderwesen. Die ersten Hochkulturen waren die Sumerer die um 4000 v. Chr. sesshaft wurden und die ersten Städte wie Ur erbauten. Ur ist eine der ältesten sumerischen Stadtgründungen und altes Zentrum in Mesopotamien (Zweistromland, im heutigen Irak). Eine Zikkurat des Mondgottes Nanna gehört zu ihren wichtigsten Bauwerken. Die Anfänge der Stadt reichen bis ca. 4000 v. Chr. zurück. Daher kommt der Begriff Uralt.
Die Ägypter begannen um 3200 v. Chr. mit dem Bau von Städten. Eine andere große Kultur ist die des Indus um 2800 v. Chr. Sie ist auch unter Harappa bekannt. Sie gilt als Vorläufer der Indogermannen. Das Industal ist größer als die Reiche Mesopotanien und Ägypten zusammen. In Belize, früher Honduras wurde um 2200 v.Chr. die Stadt Cuello gegründet. Alle diese Kulturen kannten damals schon Ackerbau, Städteplanung, Schrift und Architektur.
Das Popul Vuh der Maya beginnt mit dem Schöpfungsmythos an den sich die Geschichten der Zwillingshelden Hunahpu (Junajpu) und Xbalanque (Xb‘alanke) anschließen, die verbreitete mythologische Figuren der Maya sind. Es schließt sich eine detaillierte Beschreibung der Gründung und weiteren Geschichte des Quiché-Reiches an, dessen Königsfamilie auf göttlichen Ursprung zurückgeführt wird.
 
Nach der Überlieferung der Hopi Indianer lebten vor der Erschaffung der Erde die Geister in einem grenzenlosen Raum namens Tokpela. Zur Zeit der Erdschöpfung sollten die Geister menschliche Gestalt annehmen und der Schöpfer bestimmte diejenigen, die das irdische Leben beginnen sollten. Doch schon bald entwickelten sich viele schlechte Menschen und missachteten die Weisungen des Schöpfers. Deshalb wurde die Erste Welt durch Feuer vernichtet und es überlebten nur die Guten, die sich an die Gebote gehalten hatten.
 
Und zu aller Verwunderung glauben unsere Ur-Vorfahren an diese Überlieferungen und tun Sie nicht als Phantasievorstellungen ab. Jetzt muss man diese nur richtig deuten und es ergibt sich ein völlig neues Bild um die Vorstellungen der Menschen von den alten Götter. Nachgewiesen werden die Epochen der Hochkulturen durch archäologische Funde wie Tonscherben, Feuerstellen und dergleichen. Natürlich sind diese Kulturen viel älter, waren aber wohl noch nicht sesshaft, hatten aber schon Ihre Glaubensvorstellungen. So ist die Zeitbestimmung der Kulturen teils sehr ungenau, da die Nachweise sich auch auf spätere Nutzungen der Stätten richten können. Viele Kulturen lebten und wohnten an Orten in denen zuvor schon andere Kulturen lebten. Sie bauten einfach auf andere Generation oben drauf.
 
 
Epos / Schrift
Kultur Religion
Gottheit
Paralellen
Gilgamesch
Sumerer
An Aruru
Schöpfung Sintflut Utnapischti
Edda
Germanen
Odin Thor
Schöpfung Sintflut Himmel Säule Apokalypse
Kebra Negest
Afrika
Gott Jesus
Schöpfung Sintflut Himmelfahrt Apokalypse
Veden Rigveda
Inder Hindus
Brahma Vishnu
Schöpfung Sintflut Himmel Säule Apokalypse
Totenbuch
Ägypter
Ra Toth Seth
Apokalypse Totengericht
Enuma Elish
Babylon
An Marduk Abzu Tiamat
Himmelsschlacht Weltschöpfung
Tora
Juden
Jahwe Messias
Schöpfung Sintflut Himmet Ssäule Apokalypse
Popul Vuh
Maya
Quezalcoatl
Schöpfung Himmelfahrt des Quezalcoatl
Avesta
Persien
Ahura Mazda
Himmelsschlacht Weltschöpfung
Atrahasis
Babyloner
 
Schöpfung Sintflut Himmelt Säule Apokalypse
Koran
Islam
Allah Mahdi
Schöpfung Sintflut Himme Säule Apokalypse
Mahabharanta
Inder Hindus
Agni Indra
Weltschöpfung Heldenepos
Ramayana
Inder Hindus
Krihna
Weltschöpfung Heldenepos
Ilias
Griechen
Kronos Zeus
Schöpfung Himmelfahrt Ssäule Apokalypse
Kojiki
Japan Buddhismus
Izanagi Amaterasu Omikami
Schöpfung Sintflut Himmel Säule Apokalypse
Nihonshoki
Japan Shinto
Shinto
Schöpfung Sintflut HimmelSäule Apokalypse
Pan Gu
China
Nügua
Weltschöpfung Pangu erstes Wesen auf Erden
Rangi Papa
Maori Neuseeland
Rangi Papa Rongo Tangaroa
Weltschöpfung Begründer der Welt
 
 
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe;
und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Es werde Licht!  Und es wurde Licht. 
.. und Gott schied das Licht von der Finsternis.
Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht.
Es werde eine Wölbung mitten in den Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern! 
Und Gott nannte die Wölbung Himmel.
Es sollen sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar!
Und es geschah so. ..
Trockene Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere
Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu sch
Nicht Etwas war, nicht Nichts,
das Firmament war nicht,
nicht
wölbte
sich des Himmels Dach.
Was deckte Alles? schirmte? was verbarg? War es des Wassers bodenloser Schlund?
Da war kein Tod, - doch war unsterblich nichts und keine Grenze zwischen Tag und Nacht; Das Eine 'atmet' atemlos in sich, ein Andres war bisher noch nicht im Sein.
Und finster war's, und alles erst gehüllt in tiefes Düster - in ein finst'res Meer.
Der Keim, von seiner Hülse noch bedeckt, brach durch, in brünst'ger Hitze, als Natur....
 *
The non-existent was not; the existent was not at that time.
The atmosphere was not nor the heavens which are beyond.
What was concealed? Where? In whose protection? Was it water?
An fathomable abys
 
 
 
u.s.w............................
Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen.
Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts.
Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervorbrachen.
Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis.
"Als oben der Himmel noch nicht benannt,
fester Grund drunter unbekannt,
nichts als der ewig seiende Apsu,
ihr Erzeuger, und Mummu-Tiamat,
die alles gebar,
ihre Wasser in eins vermischten;
kein Schilf war angehäuft,
Sumpfland nicht zu sehen war,
als noch kein Gott war da im Sein,
mit Namen nicht benannt,
ihre Schicksale nicht bestimmt - da war es, daß die Götter in ihnen geformt wurden. ...
 
 

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